Was muss alles vom Kindesunterhalt gezahlt werden?

Kindesunterhalt in München selbst kann man grundsätzlich gesagt in zwei verschiedene Gruppen einteilen. Zum einen gibt es den Unterhalt, der durch beide Eltern oder zumindest durch ein Elternteil mittels Pflege und Erziehung des Kindes geleistet wird, zum anderen gibt es aber auch den Barunterhalt im Familienrecht.

Sind die Eltern eines Kindes getrennt lebend, dann leistet der Elternteil, bei welchem das Kind normalerweise lebt, den Unterhalt in Form von Pflege, Betreuung und Erziehung. Das Elternteil hingegen, bei dem das Kind nicht lebt, leistet in der Regel den so genannten Barunterhalt.

Unterschiede beim Kindesunterhalt gibt es auf einer Seite nach verschiedenen Kriterien. So ist es zum Beispiel entscheidend, ob es sich um ein volljähriges oder um ein noch minderjähriges Kind handelt. Auch dabei, ob es sich um Kindesunterhalt nach einer Trennung, oder einer Scheidung handelt, werden Unterschiede gemacht.
Die Faustregel besagt jedoch: Kindesunterhalt hat immer Vorrang vor allen anderen Unterhaltszahlungen.

Zahlungspflichten nach dem Münchener Kindesunterhalt

Grundsätzlich sollte der Kindesunterhalt für alles verwendet werden, was das Kind braucht, benötigt, ihm guttut oder auch was es verbraucht. Das bedeutet, dass dieses Geld vor allem für die regulären Kosten des Kindes, wie Schulgeld, Vereine oder Klassenfahrten verwendet werden soll.

Auch das Taschengeld steckt in gewisser Weise hier mit drin. Hinzu kommt jedoch, dass der Elternteil, bei dem das Kind lebt, auch Aufwendungen hat an denen das Kind mit beteiligt ist. Dazu gehören unter anderem die Miete, das Telefon, Internet und die wöchentlichen Einkäufe. Das bedeutet, dass der Kindesunterhalt auch für diese Dinge verwendet werden darf.

Unterhalt explizit für das Kind

Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass der Elternteil, bei dem das Kind lebt, von dem Geld nicht nur die Miete in Bamberg zahlt und alles andere in erster Linie für sich selber ausgibt. Das ist nicht der Sinn des Kindesunterhaltes. Das Geld ist zum Wohle des Kindes gedacht und sollte daher auch genau dafür genutzt werden.

Es gibt allerdings Ausgaben, für die der Barunterhalt Zahlende nicht aufkommen muss. Das ist der Fall wenn die Kosten im Ganzen nichts mit dem Wohle des Kindes zu tun haben. Für wiederum andere Ausgaben gibt es einen so genannten Sonderbedarf, bei welchem sowohl der getrennt lebende, als auch der betreuende Elternteil jeweils anteilig herangezogen werden. Das sind zum Beispiel die Kosten für einen Hort- oder Kindergartenplatz.

Sonderfall Betreuungsunterhalt in Bamberg

Wichtig hierbei ist, dass nur der Betreuungsanteil als Sonderbedarf gesehen wird. Kosten für Verpflegung sind hier nach familienrechtbamberg.com herauszurechnen, da diese voll aus dem laufenden, normalen Kindesunterhalt gezahlt werden müssen.

Auch Arztkosten zählen zum Sonderbedarf. Diese werden jedoch nur als Sonderbedarf betrachtet wenn sie unumgänglich sind, jedoch nicht von der Krankenkasse getragen werden.

Fazit

Kindesunterhalt sollte immer in voller Höhe dem Kind zugute kommen. Es ist dazu gedacht, die Lebenshaltungskosten des Kindes zu tragen und ihm ein schönes Leben zu bereiten.

Zu den Lebenshaltungskosten eines Kindes zählen in Bamberg alle regelmäßigen Ausgaben, wie zum Beispiel Kleidung, Lernmittel, Lebensmittel, Spielzeug, und noch viel mehr. Auch die anteilige Miete für das Kinderzimmer, sowie Nebenkosten, Heizkosten, etc. zählen zu den Ausgaben, die durch den Kindesunterhalt mit abgedeckt werden sollen.

Doch es gibt auch so genannte Mehrausgaben, welche in manchen Fällen anfallen. Dabei handelt es sich um regelmäßige Kosten, die zusätzlich zum normalen Unterhalt anfallen können. Ein Beispiel dafür wäre eine Therapie.
Im Gegensatz dazu steht der Sonderbedarf. Hierbei handelt es sich um einmalige Kosten und an deren Höhe sich beide Elternteile anteilig zu beteiligen haben. Ein Beispiel hierfür sind Arztkosten, die nicht von der Krankenkasse erstattet werden, aber dennoch notwendig sind.

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